Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern PDF Drucken E-Mail
Das kann doch einen Seemann
nicht erschüttern
keine Angst
keine Angst
Rosmarie!

Wir lassen uns das Leben
nicht verbittern
keine Angst
keine Angst
Rosmarie!

Und wenn die ganze Erde bebt
und die Welt sich aus den Angeln hebt ...
Das kann doch einen Seemann
nicht erschüttern
keine Angst
keine Angst
Rosmarie!

Es weht der Wind mit Stärke zehn
das Schiff schwankt hin und her;
am Himmel ist kein Stern zu sehn
es tobt das wilde Meer!
Oh seht ihn an
o seht ihn an:
Dort zeigt sich der Klabautermann!

Doch wenn der letzte Mast auch bricht
wir fürchten uns nicht!

Das kann doch einen Seemann ...

Die Welle spülte mich von Bord
dort unten bei Kap Horn
jedoch für mich war das ein Sport
ich gab mich nicht verlor'n!

Ein böser Hai hat mich bedroht
doch mit der Faust schlug ich ihn tot!
Dann schwamm dem Schiff ich hinterdrein
und holte es ein!

Das kann doch einen Seemann ...

In jedem Hafen eine Braut
das ist doch nicht zuviel
solange jede uns vertraut
ist das ein Kinderspiel!

Doch kriegt mal eine etwas raus
dann wird sie wild
dann ist es aus!
Springt sie uns auch in das Gesicht
wir fürchten uns nicht!

Das kann doch einen Seemann ...
 
Fahr mich in die Ferne ..... PDF Drucken E-Mail
Fahr' mich in die Ferne
mein blonder Matrose

bei dir möcht' ich sein auch im Wellengetose.
Wir gehören zusammen wie der Wind und
das Meer

von dir mich zu trennen
ach das fällt mir so schwer.
Wir gehören zusammen wie der Wind und
das Meer

von dir mich zu trennen
ach das fällt mir so schwer.

Am Golf von Biskaya ein Mägdelein stand

ein junger Matrose hielt sie bei der Hand.
Sie klagt ihm ihr Schicksal
ihr Herz war so schwer

sie hat keine Heimat
kein Mütterlein mehr:

Fahr' mich in die Ferne ...

Der Vater
die Brüder auf kämpfendem Schiff
zerschellten im Sturme am felsigen Riff.
Vor Gram starb darüber mein Mütterlein

nun steh auf der Welt ich verlassen allein:

Fahr' mich in die Ferne ...

Es rauschen die Wellen ihr uraltes Lied

zwei Herzen sind selig in Liebe erglüht.
Die Stunden vergehen
ihr war's wie ein Traum

da flüstert sie leise
man hörte es kaum:

Fahr' mich in die Ferne ...

Hörst du die Sirene
die Pflicht ruft mich fort

Komm mit
teures Mädchen
wir müssen an Bord!
Es blühen die Reben am herrlichen Rhein

dort wird für uns beide die Heimat auch sein:

Fahr' mich in die Ferne ...
 
Eine Seefahrt, die ist lustig (altes Schifferlied) PDF Drucken E-Mail
Eine Seefahrt, die ist lustig,
eine Seefahrt, die ist schön,
denn da kann man fremde Länder
und noch manches andre sehn.
Hol-la-hi, hol-la-ho,
hol-la-hi-a hi-a hi-a, hol-la-ho,
Hol-la-hi, hol-la-ho,
hol-la-hi-a hi-a hi-a, hol-la-ho.

Jeden Morgen un halb sechse heisst es:
Reise, reise, reise!
Überall zurrt Hängematten nach
der alten Seemannsweie.
Hol-la-hi...

Unser Käpten, dieser Dicke,
kaum drei Käse ist er hoch,
auf der Brücke eine Schnautze,
wie 'ne Ankerklüsse gross.
Hol-la-hi...

In des Bunkers tiefsten Gründen,
zwischen Kohlen ganz versteckt,
pennt der allerfaulste Stoker,
bis der Obermast ihn weckt.
Hol-la-hi...

"Komm mal rauf, mein Herzensjunge,
komm mal rauf, du altes Schwein,
nicht mal Kohlen kannst du trimmen
und ein Stoker willst du sein?"
Hol-la-hi...

Und er haut ihm vor'n Dassel,
daß er in die Kohlen fällt
und die heilgen zwölf Apostel
für 'ne Räuberbande hält.
Hol-la-hi...

Mit der Fleischback schwer beladen
schwankt der Seemann übers Deck,
doch das Fleisch ist voller Maden,
läuft ihm schon von selber weg.
Hol-la-hi...

Und der Koch in der Kombüse
ist 'ne dicke, faule Sau,
mit de Beene ins Gemüse,
mit de Arme in Kakau,
Hol-la-hi...

Und die kleine weißen Möwen,
die erfüllen ihren Zweck
und sie stn, stn, stn auf
das frischgewaschne Deck.
Hol-la-hi...

In der Heimat angekommen,
fängt ein neues Leben an,
eine Frau wird sich genommen,
Kinder bringt der Weihnachtsmann.
Hol-la-hi, hol-la-ho,
hol-la-hi-a hi-a hi-a, hol-la-ho,
Hol-la-hi, hol-la-ho,
hol-la-hi-a hi-a hi-a, hol-la-ho.
 
La Paloma PDF Drucken E-Mail
Ein Wind weht von Süd
und zieht mich hinaus auf See!
Mein Kind, sei nicht traurig,
tut auch der Abschied weh.
Mein Herz geht an Bord
und fort muß die Reise gehn.
Dein Schmerz wird vergehn
und schön wird das Wiedersehn!
Mich trägt die Sehnsucht
fort in die blaue Ferne.
Unter mir Meer
und über mir Nacht und Sterne.
Vor mir die Welt,
so treibt mich der Wind des Lebens,
wein' nicht, mein Kind,
die Tränen, sie sind vergebens.

La Paloma ohe -
einmal muß es vorbei sein!
Nur Erinn'rung an Stunden der Liebe
bleibt noch an Land zurück.
Seemannsbraut ist die See,
und nur ihr kann ich treu sein.
Wenn der Sturmwind sein Lied singt,
dann winkt mir der Großen Freiheit
Glück!

Wie blau ist das Meer,
wie groß kann der Himmel sein!
Ich schau' hoch vom Mastkorb
weit in die Welt hinein.
Nach vorn geht mein Blick,
zurück darf kein Seemann schau'n.
Cap Horn liegt auf Lee,
jetzt heißt es auf Gott vertrau'n.
Seemann, gib acht!
Denn strahlt auch als Gruß des Friedens,
hell in der Nacht
das leuchtende Kreuz des Südens,
schroff ist das Riff
und schnell geht ein Schiff zugrunde.
Früh oder spät
schlägt jedem von uns die Stunde.

La Paloma ohe -
einmal wird es vorbei sein!
Einmal holt uns die See,
und das Meer gibt keinen von uns
zurück.
Seemannsbraut ist die See,
und nur ihr kann ich treu sein.
Wenn der Sturmwind sein Lied singt,
dann winkt mir der Großen Freiheit
Glück!

La Paloma ohe! La Paloma ohe
 
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